Google, Facebook und Konsorten haben es vorgemacht, große Konzerne der „alten“ Industrie und Mittelständler folgen: Modernes Arbeiten ist heute fast synonym mit offen gestalteten Arbeitsbereichen („Open Plan Office“). Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook sowie Sergej Brin und Larry Page, die Gründer von Google, sind die bekanntesten Verfechter von Open Plan Offices. So schaute auch Eric Schmidt an seinem ersten Tag als CEO von Google etwas verdutzt, als er feststellte, dass man ihm kein eigenes Büro zugewiesen hatte. Auch er musste mit den anderen Mitarbeitern im Großraumbüro sitzen. Wie es weiter ging ist bekannt: Google und Facebook sind heute unter den wertvollsten Unternehmen der Welt und verdienen jedes Jahr Milliarden.

Offene Büroflächen fördern Teamwork

Open Plan Offices fördern die Zusammenarbeit

An den Kosten kann es also nicht mehr liegen. Warum setzen diese Firmen bis heute auf Großraumbüros für alle Ihre Mitarbeiter? Der Grund ist einfach: Er liegt in der Überzeugung, dass offene Büroflächen  – auch und insbesondere über verschiedene Hierarchieebenen hinweg – zu einer verstärkten Kommunikation zwischen Mitarbeitern und somit zu größerem Wissensaustausch und mehr Innovation führen. Wer am gleichen Tisch sitzt wie der Chef, traut sich eher mal zu sagen, was er denkt und was besser laufen könnte. Informationen werden freizügiger geteilt. Mitarbeiter lernen sich auch über verschiedene Abteilungen hinweg kennen und lernen voneinander und Freundschaften entstehen leichter. Kurz: Offene Büroflächen fördern Teamwork. Und Teamwork fördert Kreativität und Innovation.

Die Ablenkung ist groß. Rückzugsräume können helfen.

Allerdings sind Kreativität und Innovation nicht alles. Auch die kreativsten und bahnbrechendsten Innovationen müssen, um erfolgreich zu sein, in die Tat umgesetzt werden. Und das erfordert von vielen beteiligten ein hohes Maß an Konzentration und Ruhe – Dinge die man nicht unbedingt mit Großraumbüros verbinden würde. Daher sind moderne Großraumbüro auch niemals so gestaltet, dass einfach eine Vielzahl von Schreibtischen nebeneinandergestellt werden und alle 20 Tische ein Meetingraum. Moderne Büros sind meist in verschiedene Zonen eingeteilt. Es gibt Teamzonen, wo Mitarbeiter zusammensitzen und im Team Arbeiten. Hier darf es laut sein, hier darf diskutiert werden, hier ist man kreativ. Dem gegenüber stehen Ruhezonen. Hierhin können sich Mitarbeiter setzen, die konzentriert an einer Aufgabe arbeiten müssen und nicht abgelenkt werden wollen.

Es braucht also beides: Teamzonen und Ruhezonen. Das liegt aber nicht nur daran, dass sich die zu verrichtenden Arbeiten voneinander unterscheiden. Es liegt auch daran, dass es unterschiedliche Mitarbeiterpersönlichkeiten gibt. Extrovertierten Mitarbeitern mag es zum Beispiel nichts ausmachen, in mitten von lauter diskutierenden und  telefonierenden Kollegen zu sitzen. Bei introvertierten Mitarbeitern ist das meist anders. Sie brauchen Ruhe und Rückzugsräume, um sich wohl zu fühlen und um ihre beste Leistung abrufen zu können.

Fazit

Teamzonen und Ruhezonen sind also sinnvoll und wichtig. Es ist aber zudem auch zu empfehlen ganz individuelle Rückzugsräume zu schaffen. Damit ist nicht gemeint, dass einzelne Mitarbeiter einfach ein Einzelbüro bekommen sollten. Man muss die Idee des Open Plan Office nicht gleich ganz über Bord werfen. Es reicht meist schon, wenn man kleine schallisolierte Kabinen einbaut oder aufstellt, in die sich Mitarbeiter zurückziehen können, wenn sie ein wichtiges Telefonat haben oder konzentriert und ohne Ablenkung arbeiten müssen. Weitere Informationen zum Arbeiten im Großraumbüro finden Sie hier.

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